Blogende

Hallo zusammen

Ich möchte mich bei allen Lesern und Kommentieren bedanken für Eure Unterstützung.

Doch ich habe mich entschieden, den Blog per sofort zu schliessen. Ich habe gemerkt, dass ich in letzter Zeit bei jedem Erlebnis darüber nachgedacht habe, wie ich es am besten verbloggen könnte. Darüber vergass ich beinahe, die Abenteuer und Erlebnisse zu geniessen. Zusätzlich bin ich im Moment mit meinem Alltag gut ausgelastet, so dass ich mir mit dem Blog nicht noch mehr Arbeit und Druck machen will.

Das Schreiben hat mir in den vergangenen Monaten jedoch viel Spass gemacht und es ist schön, positive Rückmeldungen zu bekommen.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Liebe Grüsse

Nana

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Wissen am Wochenende: Mere Exposure-Effekt

Mere Exposure wird auf Deutsch übersetzt als „blosse Darbietung“. Damit ist gemeint, dass ein Stimulus (ein Bild, ein Film, ein Ton, ein Gegenstand, eine Person – irgendetwas) einer Person gezeigt wird, ohne dass bei dieser Person irgendwelche psychologische Prozesse dabei ablaufen. Dieser Stimulus wird also sozusagen nebenbei und ohne bewusste Aufmerksamkeit wahrgenommen.

Mit dem Mere Exposure-Effekt wird deshalb das Phänomen beschrieben, dass diese blosse Darbietung reicht, um die Einstellung gegenüber diesem Stimulus zu beeinflussen. So haben viele Studien gezeigt, dass eine häufige Darbietung eines Stimulus reicht, dass bei den betreffenden Personen eine positive Einstellung gebildet wird gegenüber dieser Stimuli. Dieser Effekt macht sich beispielsweise die Werbeindustrie zunutze: Wenn man die Werbung für ein Produkt nur häufig genug gehört oder gesehen hat, selbst wenn man dabei gar nicht aufmerksam war, entwickelt sich eine positive Einstellung gegenüber diesem Produkt und man ist eher gewillt es zu kaufen. Auch Personen, die man bereits einige Male gesehen hat (auch wenn man nicht mit ihnen gesprochen hat), bewertet man automatisch positiver als Menschen, die man noch nie gesehen hat.

Tue Gutes und wenn du willst, rede darüber

Von Zeit zu Zeit wird mir bewusst, dass Nächstenliebe bei mir häufig im Alltag untergeht. Durch den Stress und den Druck reagiere ich schnell gereizt oder abwesend, wenn jemand etwas von mir will. Deshalb versuche ich zwischendurch ganz bewusst etwas für eine andere Person zu machen. Etwas, das mir keinerlei Vorteil bringt.

Hinterher fühle ich mich meistens supergut und bin total zufrieden. Deshalb möchte ich heute 30 Vorschläge machen, wie ihr im kleinen Rahmen Gutes tun könnt:

  1. besuche deine Grosseltern oder rufe sie an
  2. backe einen Kuchen für deine Schwester, deinen Liebsten, deinen Vater, eine Freundin…
  3. überrasche deine Mutter mit einem Blumenstrauss
  4. bringe deinen Arbeitskollegen eine kleine Zwischenverpflegung  mit
  5. schreibe eine schöne Karte an jemanden, von dem du lange nichts mehr gehört hast
  6. gehe mit dem Hund deiner Nachbarin spazieren
  7. überrasche einen Freund, der gerade für Prüfungen lernt oder eine Arbeit schreibt, mit leckerem Essen
  8. hilf einer älteren Person im Haushalt
  9. hilf einer Mutter, den Kinderwagen in den Bus zu hieven
  10. kaufe einem Obdachlosen etwas zu essen und zu trinken
  11. wasche das Auto deines Liebsten
  12. richte das Abendessen besonders schön an
  13. begleite deine Freundin an das Fest, auf das du überhaupt keine Lust hast
  14. hör zu
  15. bringe jemandem etwas bei, das er oder sie von dir lernen möchte (z.B. Freundschaftsbänder flechten, E-Mails verschicken, das perfekte Risotto kochen…)
  16. bastle ein Freundschaftsalbum mit Fotos, Blumen und Erinnerungen an gemeinsame Abenteuer für deine beste Freundin
  17. teile deine Lieblingsschokolade mit jemandem
  18. lass jemandem einen Blumenstrauss schicken – einfach so
  19. bringe deinem Schatz das Frühstück ans Bett
  20. spiele für jemanden das Taxi, auch wenn du eigentlich zu müde bist
  21. entführe deinen Kollegen für ein Überraschungspicknick
  22. verkaufe Dinge, die du nicht mehr brauchst und spende den Erlös
  23. sei als Zuschauer bei einem Volkslauf dabei und feuere die Teilnehmer lautstark an
  24. unterstütze deine Freundin bei der Erreichung ihrer Ziele und trainiere mit, wenn sie ein sportliches Ziel hat oder verzichte ebenfalls auf Süssigkeiten/Zigaretten…
  25. verteile ernst gemeinte Komplimente
  26. kümmere dich um deinen kranken Bruder; bringe ihm Essen und Medikamente, Lesestoff oder DVDs vorbei, lese ihm vor, hör dir sein Gejammer an, mache ihm Tee, Wadenwickel oder eine Bettflasche
  27. gönne jemandem etwas von Herzen
  28. überrasche jemanden mit einer Massage
  29. schau mit deiner Freundin zum 100. Mal ihren Lieblingsfilm, auch wenn du ihn langsam satt hast
  30. erledige für jemanden eine Aufgabe, die diese Person hasst (Wäsche machen, eine Rechnung begleichen, einen Brief schreiben, einkaufen…)

Happy Birthday nana rennt!

Heute vor einem Jahr habe ich den ersten Post veröffentlicht. Ich weiss noch, wie unser ich dabei war und dass ich das Ganze erst für wenige Tage auf privat eingestellt hatte, bevor ich den Schritt wagte und den Blog öffentlich machte.

War es in den ersten Tagen und Wochen reiner Zufall, dass die ersten Leute auf meinen Blog stiessen, so habe ich heute eine kleine, aber treue „Gefolgschaft“ (hihi Wortwitz!) von Lesern. Ich freue mich über jeden Einzelnen, der meinen Blog besucht, verfolgt und kommentiert. Der Blog ist – neben dem Sport – zu einem meiner Lieblingshobbies geworden. Ich habe beim Schreiben und Recherchieren selber viel gelernt und weiss jetzt, wie viel Arbeit hinter einem schön gestalteten Blog steckt.

Für die Zukunft des Blogs wüsste ich gerne mehr über eure Wünsche. Bitte teilt mir in den Kommentaren mit, welche Themen, Schwerpunkte oder Veränderungen im Layout ihr euch wünscht! Wollt ihr mehr Fotos? Mehr Rezepte? Mehr über mein Leben? Mehr Alltagstipps? Mehr über Ernährung? Andere Sportarten, die thematisiert werden? Ihr könnt mir eure Anregungen auch gerne in Form eines Kommentars oder einer Mail (nanarennt@gmail.com) mitteilen. Ich werde in Zukunft versuchen, eure Ideen zu berücksichtigen.

Wissen am Wochenende: Big Five

Die so genannten Big Five der Psychologie (nicht zu verwechseln mit den Big Five in Afrika: Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard, Löwe) sind die fünf Persönlichkeitsdimensionen, auf denen sich jeder Mensch einordnen lässt. Es sind die folgenden: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Neues, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mit Neurotizismus mit der individuelle Umgang mit negativen Gefühlen gemeint. Personen mit einer hohen Ausprägung (also mit „viel“ Neurotizismus) erleben häufig Trauer, Nervosität, Angst und so weiter, während Personen mit geringem Neurotizismus sehr stabil, ruhig und entspannt sind.

Extraversion bezeichnet die Offenheit gegenüber Menschen und den Umgang mit ihnen. Extravertierte Personen sind gesellig, gesprächig und heiter, während introvertierte Personen (Personen mit geringer Ausprägung der Extraversion) scheu, zurückhaltend und unabhängig sind.

Offenheit für Neues beschreibt das Interesse für neue Erfahrungen und Erlebnisse. Personen mit einem hohen Wert sind abenteuerlustig, unkonventionell, fantasievoll und wissbegierig. Personen mit einem niedrigen Wert haben eher konservative Einstellungen und mögen das Altbekannte.

Mit Verträglichkeit wird insbesondere der Umgang mit anderen Personen beschrieben. Personen mit hohen Werten in der Verträglichkeits-Skala sind hilfsbereit, vertrauensvoll, verständnisvoll und mitfühlend. Personen mit niedrigen Werten sind misstrauisch, egozentrisch und eher kompetitiv als kooperativ.

Gewissenhaftigkeit beschreibt, wie stark ausgeprägt die Selbstkontrolle und Zielstrebigkeit einer Person ausgeprägt ist. Sehr gewissenhafte Personen sind verlässlich, verantwortlich, organisiert und geplant. Personen mit geringer Gewissenhaftigkeit sind spontan und handeln unsorgfältig und ungenau.

Diese Dimensionen sind nicht bewertend. Das heisst ein hoher Wert in einer Dimension ist nicht besser als ein niedriger Wert. Zum Teil ist es auch von der Situation abhängig, ob eher ein hoher oder ein niedriger Wert erwünscht ist. Extravertiert ist beispielsweise nicht besser als introviertiert und eine geringe Verträglichkeit ist in Wettkampfsituationen vorteilhafter als eine hohe Verträglichkeit.

Bowling

Vor einer Weile war ich zum ersten Mal in meinem Leben bowlen. Da ich vor mehreren Jahren einmal Kegeln war und dabei eine jämmerliche Figur gemacht hatte, erwartete ich eine ähnliche Niederlage.

Tatsächlich landeten meine Kugeln bei den ersten drei oder vier Runden immer in der Rinne links oder rechts der Lauffläche. Aber dann fand ich eine für mich geeignete Wurfposition und von da an gab es keinen Nuller mehr. Meine Würfe waren nicht besonders kraftvoll oder professionell, aber wirksam. Meist konnte ich neun, manchmal auch alle zehn Pins umwerfen und einmal schaffte ich sogar einen Strike. Ich, die Koordinations-Null und Wurf-Banause! Und nach zwei Spielen wurde ich sogar Gesamtsiegerin!

Ich war angenehm überrascht vom Ausgang des Abends und wusste, dass dies nicht mein letzter Bowling-Abend gewesen war. Beim nächsten Mal feile ich an meiner Wurftechnik, damit mir auch mal ein kräftigerer Wurf gelingt…

Woran du merkst, dass du erwachsen geworden bist

In meinem Job als Jugendarbeiterin habe ich viel mit Jugendlichen zu tun. Die meisten dieser Jugendlichen sind zwischen 15 und 17 Jahren alt und gerade mit dem Übergang von der Schule ins Berufsleben beschäftigt. Als Mittzwanzigerin, die selber gerade den Berufseinstieg sucht, fühlte ich mich nach Antritt der Stelle diesen Jugendlichen ziemlich nah. So viel älter bin ich schliesslich nicht. Diese Zeit ist bei mir noch gar nicht so lange her. Dachte ich.

Ich merkte allerdings schon nach kurzer Zeit, dass die Jugendlichen dies komplett anders wahrnehmen. Für sie war ich erwachsen. Alt. Und damit meeeeeeeilenweit von ihrem Leben, ihren Empfindungen und ihrem Denken entfernt.

Deshalb habe ich eine Liste erstellt, die andere davor bewahren soll, denselben Denkfehler zu machen, wie ich. Also, du bist erwachsen (und damit ALT), wenn…

…du die Sprache der Jugendlichen nicht mehr verstehst.

…du denkst, dass Facebook „in“ ist.

…du denkst, dass Hausarrest die schlimmere Strafe ist als Smartphone-Entzug.

…du dich mit verklärtem Blick an deine eigene Jugend erinnerst.

…du nicht verstehst, warum Marina gegenüber Dario nicht zugeben darf, dass sie ihn mag. Denn letzte Woche hat Dario noch mit Paula geflirtet und diese ist die Cousine von Marinas Exfreund Patrick. Dieser ist nun mit Marinas zweitbester Freundin zusammen, weshalb Marina und Dario nicht zusammen sein können. ???

…du dich tierisch über trinkende, laut Musik hörende und/oder spuckende Jugendliche aufregst.

 

Falls euch noch mehr Punkte einfallen, dürft ihr diese gerne unten in den Kommentaren aufzählen. Ich freue mich auf viele lustige Ideen.

Hitze ade!

Ich bin kein Wintertyp. Ich hasse Kälte. Ich hasse die Dunkelheit. Ich friere immer und kriege eine rote Nase und rote Ohren. Deshalb habe ich in den letzten Tagen wirklich versucht, mich nicht zu sehr über die Hitze zu beschweren.

ABER: Es war genug. Ich war müde. Ich konnte nicht gut schlafen. Ich verschwitzte so viele Kleider wie nie. Ich fühlte mich eklig. Ich mochte nicht mehr richtig trainieren. Ich bekam Ausschlag (vermutlich von irgendwelchen Wasserflöhen oder so). Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Und ich bin heilfroh, dass es heute endlich kühler ist!

Nennt mich unzufrieden. Nennt mich eine Nörgelliese. Ist mir egal. Ich kann endlich wieder durchatmen und darüber freue ich mich riesig. Da nehme ich den Regen gerne in Kauf! Und nach so ein paar kühleren Tagen ist auch ein Hitzetag, wie es der Samstag werden soll, wieder ok.

PS: Aufgrund des wahrhaft sommerlichen Wetters hier der Link zu einem Beitrag von Anfang Juni (Du weisst als Sportler, dass Sommer ist, wenn…). Vielleicht fallen euch nun noch einige ergänzende Punkte ein?

Walderdbeeren

Walderdbeeren selbst gepflückt

Schon seit Tagen lief mir jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, wenn ich zur Arbeit lief. Nicht weil es da so viel Leckeres zu essen gab, sondern weil ich auf dem Weg jeweils an mehreren Erdbeerstauden voller praller, roter Früchte vorbei lief. Also schnappte ich mir irgendwann einen kleinen Behälter und pflückte die Beeren auf dem Weg zur Arbeit. Innerhalb von wenigen Minuten hatte ich immerhin mehrere Dutzend der kleinen Beeren eingesammelt. Es hatte noch mehr davon, doch dafür hätte ich mitten in den regennassen Strauch steigen müssen, was mir dann doch zu mühsam war.

Nach gründlichem Waschen verspies ich die Beeren genüsslich eine nach der anderen…

Längster Tag des Jahres

Heute ist der Tag im Jahr, an dem die Sonne bei uns auf der Nordhalbkugel am längsten scheint (wenn sie denn scheint…). Also geniesst den Tag, unternehmt etwas, verbringt Zeit draussen und habt Spass. Für diejenigen, die gerade nicht wissen was tun, habe ich ein paar Vorschläge gesammelt:

  • picknicken: Sucht euch einen schönen Platz am Fluss, am See, auf einem Hügel, im Wald oder mitten auf einer Wiese (wenn sie nicht öffentlich ist erst den Besitzer fragen!) und esst eure mitgebrachte Mahlzeit. Das können Sandwiches (angebratenes Gemüse, ein Schnitzel, Lachs mit Frischkäse und Meerrettich, Guacamole mit Tortillabrösel etc. machen daraus eine spezielle Mahlzeit), Salate oder verschiedene Apérogebäcke (Käsestangen, Schinkengipfel, Mini-Quiches etc.) sein. Auch Birchermüsli, Curry oder kalte Suppen lassen sich gut mitnehmen.
  • sportliche Abwechslung: Probiert neue Sportarten aus oder macht etwas, das ihr schon lange nicht mehr getan habt. Z.B. Beachvolleyball, Badminton, Frisbees werfen, (Tisch)Tennis etc. Besonders wenn man als Gruppe etwas Neues ausprobiert, macht es meist grossen Spass. Und wer weiss, vielleicht flammt eine neue oder alte sportliche Leidenschaft auf?
  • feiern: Veranstaltet eine kleine Gartenparty. So könnt ihr alle eure Liebsten gleichzeitig sehen. Damit es für euch nicht zu viel Arbeit wird (und ihr nicht den ganzen Tag in der Küche verbringt), soll jeder Gast etwas zu essen mitbringen. So bleibt mehr Zeit zum Feiern und die Auswahl ist erst noch viel grösser.
  • Ruhe: Wer Ruhe möchte, steht am besten früh genug für den frühesten Sonnenaufgang des Jahres auf. Wer in der Nähe eines Hügels oder eines grossen Turmes wohnt, beobachtet den Sonnenaufgang am besten von dort aus. Die Welt wird ruhig und friedlich, wie ausgestorben, vor euch liegen. Lasst euer Smartphone und andere Ablenkung zu Hause und geniesst das Naturspektakel. Die Farben, die sich von Minute zu Minute verändern. Die Vögel, die immer lauter zwitschern und neue Melodien finden. Die Sterne, die langsam verschwinden. Die frische Luft. Ein leichter Wind, der vielleicht weht. Der Blütendurft von nahen Bäumen oder Blumenwiesen…
  • Kontrastprogramm: Wer die Sonne scheut oder einfach mehr Interesse an Kultur als Sport hat, dem empfehle ich einen Museumsbesuch. Gerade an schönen Sommertagen sind Museen und Gallerien meist wie ausgestorben. Man hat dann seine Ruhe und kann so lange vor einem Kunstwerk verweilen, wie man möchte.
  • Überraschung: Wie wäre es damit, den längsten Tag des Jahres für eine Überraschung für den Liebsten, die Familie oder die beste Freundin zu nutzen? Beispielsweise mit einem Frühstück im Bett? Oder mit einer Kutschenfahrt durch die Gegend? Einem Helikopterflug? Einer Weindegustation in der Nähe? Einem Marktbesuch und anschliessendem „bekocht-werden“?
  • Mittsommerfest: Wie wäre es mit einem Mittsommerfest, wie es in Skandinavien gefeiert wird? Lasst euch von Bräuchen aus anderen Ländern und Kulturen inspirieren und feiert eure eigene Sommersonnenwende!