Wissen am Wochenende: Begriffe aus dem Klettersport

Heute werde ich euch einige Begriffe aus dem Klettersport erklären. Trotz Höhenangst versuche ich mich gerne von Zeit zu Zeit an einer Kletterwand und träume davon, auch einmal in der Natur zu klettern. Daher gibt es heute einige Begriffe aus diesem Sport:

  • Freiklettern: Beim Freiklettern bewegt man sich ohne Hilfsmittel (d.h. nur mit dem Körper) fort. Das bedeutet jedoch nicht, dass man ungesichert klettert! Seil und andere Hilfsmittel werden jedoch nur zur Absicherung im Falle eines Sturzes benutzt und dienen nicht dem Vorwärtskommen.
  • Friends: Friends sind Klemmgeräte, die im Fels als Sicherung eingeklemmt werden und am Ende ohne Spuren wieder entfernt werden können. Der Name wurde von der Produktionsfirma Wild Country gewählt.
  • Bouldern: Beim Bouldern wird ohne Seil auf geringer Höhe geklettert. Es werden jeweils nur wenige Züge am Stück gemacht, wodurch besonders schwierige Bewegungsabläufe gut geübt werden können. Als Absturzsicherung dienen Matten auf dem Boden.
  • Vorstieg: Beim Vorstieg wird die kletternde Person jeweils von dem Punkt aus gesichert, an dem man mit Klettern begonnen hat. Der Kletterer geht also quasi voraus.
  • Nachstieg: Hierbei wird der Kletterer durch einen Partner weiter oben gesichert. Die Person, die vorgestiegen ist, sucht folglich einen Standplatz und sichert dann von dort aus die nachsteigenden Kletterer.
  • Top-Rope: Bei dieser Version wird der Kletterer durch eine Person, die unter ihm steht gesichert. Das Seil läuft dabei allerdings über eine Rolle weiter oben und kommt von dort dann zum Kletterer. Diese Sicherungsvariante wird häufig in Kletterhallen oder Klettergärten angewendet. Bei einem Sturz ist die Fallhöhe gering und der Kletterer wird vom Seil sanft aufgefangen.
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