Winterurlaub

Letzte Woche war ich zusammen mit meiner Familie und dem Helden im Ski- bzw. Snowboardurlaub. Dabei habe ich extra für euch ganz viele Fotos geschossen, die ich euch jetzt zeigen möchte.

Das Wetter war super, die Sonne schien fast die ganze Zeit und es war herrlich auf der Piste. Im Gegensatz zum letzten Jahr war es nicht so warm, dass man am liebsten nur im Pulli gefahren wäre, aber es war auch nicht so kalt, dass es überall schmerzte und man sich nur in Bewegung einigermassen wohl fühlte. Also einfach perfekt.

Auch der Schnee war den Umständen (= viel zu lange viel zu warmes Wetter, wenig Schneefall) entsprechend ziemlich gut. Die unteren Pisten waren aufgrund des Kunstschnees zwar ziemlich hart, aber doch einigermassen gut befahrbar. Und oben war der Schnee schön weich und locker.

Einziger Wermutstropfen: Am zweiten Tag fuhr ich über eine Stelle, wo das Gras schon hervorschaute. Anschliessend konnte ich das Snowboard nur noch schwer kontrollieren, da unter dem Gras auch Steine gewesen sein mussten, die den Belag des Boards aufgekratzt hatten. Damit war für mich der Tag schon um halb eins vorbei. Zum Glück waren wir bereits ein Weilchen unterwegs, sodass ich den schönen Tag nicht nur in der Ferienwohnung verbringen musste. Schade war es trotzdem. Aber der Service war sowieso schon lange fällig und der Schaden zum Glück reparierbar. Bereits am nächsten Morgen stand ich wieder auf dem Brett.

Auf dem Rückweg sah ich dann eine Wolke, die in den Regenbogenfarben schillerte (mittlerweile weiss ich, dass man das eine irisierende Wolke nennt und an diesem Tag an vielen Orten in der Schweiz gesichtet wurde). Ich versuchte sie zu fotografieren, um sie euch zu zeigen. Es war gar nicht einfach, so aus dem fahrenden Auto und vielen Bäumen am Strassenrand, die ständig die Sicht verdeckten. Natürlich sieht es auf dem Foto auch nicht so schön aus wie in echt, dennoch habe ich sie unten eingefügt. 😉

Schneeberge

Schneelandschaft

Skipiste
Die Piste am ersten Tag – inklusive meines Schattens.
Skihang
Morgens vor dem Sonnenaufgang. Hier sieht man, dass es nicht wirklich viel Schnee hat.
irisierende Wolke
„Meine“ bunte Wolke – ist sie nicht schön? 😉

 

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Rückblick

Der Wechsel in ein neues Jahr wird von vielen Personen dazu genutzt, das Erlebte Revue passieren zu lassen und Vorsätze für das neue Jahr zu machen (die dann meistens nur wenige Tage bis Wochen eingehalten werden). Auch ich blicke in diesen letzten Tagen des Jahres 2014 gerne nochmals zurück und denke an all die Dinge, die ich gesehen und erlebt habe. Gerade dieses Jahr war für mich sehr speziell, da ich erste Schritte in ein selbständiges Leben (bzw. in ein Leben mit dem Helden) gemacht habe. So war ich zum Beispiel im Juni zum ersten Mal alleine mit dem Helden für eine Woche im Urlaub. Anfangs Jahr habe ich die Erhebungen für meine Masterarbeit durchgeführt und die Arbeit gegen Ende des Jahres abgegeben. Ich habe die Abschlussprüfung für mein Studium erfolgreich absolviert. Ich habe lange nach einer Stelle gesucht und am Ende eine Praktikumsstelle und eine Teilzeitstelle gefunden. Ich habe viele Fachstellen und Fachgruppen kennen gelernt. Ich war zusammen mit meiner Familie in Prag. Ich war anfangs Jahr mit meiner Familie, dem Helden und den Freunden meiner Schwestern im Skiurlaub. Ich habe mich ein Mal während weniger Stunden um einen autistischen Jungen gekümmert. Ich bin an einem Tag fast 250 Kilometer hin- und am nächsten Tag wieder zurückgefahren, um eine Künstlerin zu sehen und zu hören. Ich war als Volunteerin an der Leichtathletik EM in Zürich dabei. Ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einer Yogalektion. Ich habe ein Klassentreffen für meine 1.-3.-Primarklasse organisiert und es war ein voller Erfolg. Ich war das erste Mal in meinem Leben bouldern. Ich habe ein Jobangebot abgelehnt, als ich fühlte, dass ich damit nicht glücklich wäre (und ich bin noch immer froh über meine Entscheidung). Ich war in Berlin! Ich war an insgesamt sechs Konzerten und jedes einzelne war wunderschön und unvergesslich. Ich war an eine Hochzeit eingeladen, obwohl ich niemanden (nicht einmal das Brautpaar) kannte, und hatte einen tollen Abend. Ich wurde an ein Spiel meiner Lieblingseishockeymannschaft eingeladen. Ich hatte das erste Mitarbeitergespräch meines Lebens. Ich war zum ersten Mal zusammen mit meiner Mutter und meiner Tante an einem Konzert. Ich habe eine ausgedehnte Radtour mit dem Helden gemacht und war danach gar nicht so kaputt wie erwartet. Ich bin insgesamt ungefähr 1’300 Kilometer gelaufen. Ich wurde mit Foto und Namen in einem Psychologielehrbuch erwähnt, weil ich bei der Übersetzung mitgearbeitet hatte. Ich war zwei Mal mit der Katze beim Tierarzt, weil sie eine Wunde am Ohr hatte. Überhaupt war ich in diesem Jahr leider ziemlich oft bei irgendeinem Arzt. Ich war aber auch im Zirkus. Und ich habe nach vielen verpatzten Versuchen die perfekten Caramelbonbons hingekriegt. Ich habe gemeinsam mit dem Helden ausgemistet. Und das Wichtigste: Ich habe einen Blog begonnen! 😉

Prag – der Bericht

Seit meinem Städtetrip nach Prag sind schon über zwei Wochen vergangen, es wird langsam Zeit euch zu erzählen, was ich dabei so erlebt habe.

Mit dem Wetter hatten wir eigentlich ziemliches Glück. Zwar war es meistens bedeckt und am Freitag hat es ziemlich geregnet, aber alles in allem war das Wetter besser als in der Prognose vorausgesagt. So konnten wir alles anschauen, was wir uns vorgenommen hatten.

Am ersten Abend sind wir von unserem Hotel zum Zentrum spaziert und zur Karlsbrücke gegangen. Dort sind wir durch das Menschengewühl flaniert und haben den Strassenmusikern zugehört (und natürlich einige Münzen gegeben – überhaupt haben wir in den drei Tagen wohl sämtlichen Strassenmusikern Prags unser Kleingeld gegeben :D). Anschliessend haben wir in einem hübschen italienischen Restaurant gegessen, wobei der eine Kellner sich sehr freute, als er hörte, dass wir Schweizer sind (er liebt anscheinend die Schokolade von Lindt).

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Havelmarkt und haben uns dort mit Geschenken für unsere Liebsten eingedeckt. Anschliessend sind wir zur Prager Burg hinauf und durch das Burgviertel spaziert. Die Gebäude waren wirklich beeindruckend – wunderschön und riesig! Überhaupt ist Prag eine Stadt mit vielen alten, sehr schönen Gebäuden. Jeder Architekt sollte diese Stadt einmal besucht haben! Gegend Abend waren wir dann noch auf dem Altstädter Ring und haben das Schlagen der astronomischen Aposteluhr am Altstädter Rathaus verfolgt – zusammen mit hunderten von anderen Touristen.

Am nächsten Morgen sind wir auf die andere Seite der Moldau und haben uns dort einige Strassen angeschaut. Anschliessend sind wir vor dem Regen geflüchtet und etwa eine Stunde Tram gefahren 🙂 Mittag gegessen haben wir in einem süssen, kleinen, italienischen Restaurant, das kaum grösser war als ein normales Schlafzimmer. Nachmittags haben wir unsere letzten Kronen beim Shopping verprasst bevor wir abends nochmals durch das Stadtzentrum flanierten. Tja und am nächsten Morgen hiess es auch schon Abschied nehmen…

Das Hotel, welches wir gebucht hatten, war übrigens einsame Spitze. Es war in einem Altstadthaus untergebraucht und als Zimmer dienten die Wohnungen, die darin untergebracht waren. So bestand unser „Zimmer“ aus zwei Schlafzimmern, einem Bad, einer Küche und dem Korridor. Der Boden war aus Holz und die Decken sehr hoch. Dennoch hat im Bad alles super funktioniert und von unseren „Zimmernachbarn“ haben wir auch nichts gehört. Dazu war das Frühstück reichhaltig und superlecker: Es gab verschiedene Brotsorten, verschiedene Müslisorten, tschechisches Gebäck, verschiedene Fleisch- und Käsesorten, Joghurt, Früchte, Fruchtmus, Würstchen, Knäckebrot, verschiedene Aufstriche, klein geschnittenes Gemüse, ca. vier verschiedene frische Fruchtsäfte und ausserdem wurde nach Wunsch frisches Rührei, Spiegelei, Speck, gekochtes Ei oder auch Pfannkuchen serviert. Und das alles bei einem wirklich niedrigen Preis! Ich würde dieses Hotel jedem empfehlen! Mehr Infos gibt es unter der Homepage des Hotels: http://www.hotelsuitehomeprague.com/

Reception des Hotels Suite Home Prague
Hotelreception
Astronomische Uhr Prag
Die berühmte Altstädter Astronomische Uhr am Rathaus vom Prag.
Karlsbrücke Prag
Altstädter Brückenturm (Karlsbrücke)
Karlsbrücke Prag
Karlsbrücke
Moldau
Blick von der Karlsbrücke auf die Moldau
Blick auf Prager Burg
Blick auf die Prager Burg von der Karlsbrücke aus
Wachmann vor Prager Burg
Wachmann bei der Prager Burg
Obst am Havelmarkt
Leckere Früchte am Havelmarkt
Wenzelplatz Prag
Wenzelplatz
alte Gebäude Prag
Wunderschöne alte Gebäude!
Baumkuchen Prag
Eine traditionelle Tschechische Süssigkeit: Baumkuchen (lecker!)

 

Prag

Heute fuhr ich frühmorgens mit meiner Familie zum Flughafen, um dort ins Flugzeug Richtung Prag zu steigen. Wir werden dort ein paar Tage verbringen und so viel wie möglich anschauen. Ich freue mich riesig auf die sogenannte goldene Stadt, denn ich habe schon viel Gutes über sie gehört. Wenn ich wieder zurück bin, werde ich gerne von meinen Eindrücken und Erlebnissen berichten. Bis dann!