Wissen am Wochenende: Trittbrettfahren

Trittbrettfahren im psychologischen Sinne ist – wie der Trottel-Effekt – ein Phänomen, das bei Gruppenarbeiten auftreten kann. Auch hierbei geht es um eine Verringerung der Anstrengung bei einem Gruppenmitglied. Der Grund ist allerdings ein anderer: Beim Trittbrettfahren strengt sich ein Gruppenmitglied weniger an, weil es denkt oder merkt, dass sein Beitrag nur einen kleinen Einfluss auf das Gesamtergebnis der Gruppe hat. Ein Beispiel: In einer Schulklasse werden vier Gruppen à fünf Schüler gebildet, die in einem Quiz gegeneinander antreten. Wenn nun in einer dieser Gruppen zwei sehr schlaue Schüler sind, die alle Fragen schnell und kompetent beantworten können, strengen sich die übrigen drei Gruppenmitglieder mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger an. Denn sie sehen, dass die beiden schlauen Schüler sowieso alle Fragen beantworten können. Das nennt man dann Trittbrettfahren.

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