Wissen am Wochenende: Serotonin

Serotonin wird häufig als Glückshormon betitelt. Dies liegt daran, dass angenehme Erlebnisse eine erhöhte Ausschüttung von Serotonin bewirken. Ein zu niedriger Serotoninspiegel hingegen geht einher mit Depressionen, Zwangserkrankungen und Angststörungen. Aus diesem Grund sind viele Antidepressiva so genannte selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, d.h. sie reduzieren die Wiederaufnahme des Serotonins in den Körper, wo es zerlegt und damit wirkungslos wird. Dadurch bleibt der Serotoninspiegel auf einem höheren Niveau.

Serotonin wird jedoch nicht nur im Gehirn produziert, sondern auch im Verdauungstrakt. Die Aminosäure Tryptophan ist eine Vorstufe des Serotonins und ist beispielsweise enthalten in Sojabohnen, Cashew-Kernen, Haferflocken und Kakaopulver. Die enthaltenen Mengen sind jedoch sehr gering, so dass alleine durch das Essen der genannten Lebensmittel nicht von einer stimmungsaufhellenden Wirkung ausgegangen werden kann (es sei denn, das Lebensmittel – z.B. Schokolade – wird mit positiven Gefühlen verbunden und hat dadurch einen Effekt auf die Psyche).

Serotonin hat jedoch nicht „nur“ einen Einfluss auf unsere Stimmung, sondern auch auf die Verdauung, auf den Schlaf, den Appetit und die Körpertemperatur.

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