Wissen am Wochenende: Dopamin

Dopamin ist ein so genannter Neurotransmitter, das heisst es leitet die Signale von Nerven weiter. Damit hat es einen Einfluss auf viele Körperreaktionen, aber auch auf die Psyche. So beeinflusst es beispielsweise die Feinmotorik und die Körperbewegung, aber auch das Wohlbefinden, die Konzentration und das Empfinden von Vergnügen.

Bei angenehmen Erlebnissen (z.B. beim Essen oder beim Sex) wird Dopamin ausgeschüttet und dadurch Wohlbefinden ausgelöst. Jedoch funktioniert dieses Belohnungssystem auch bei der Einnahme verschiedener Drogen, was zu einem wiederholten Konsum und schliesslich zur Abhängigkeit führt.

Dopamin spielt auch bei Angsterkrankungen, Psychosen oder Schizophrenie eine wichtige Rolle. So führt eine erhöhte Dopaminausschüttung zur verstärkten Wahrnehmung von Gefühlen und Empfindungen. Dies kann zu einem Nervenzusammenbruch, und bei noch höherem Dopaminspiegel zu Psychosen oder Schizophrenie, führen.

Ein Mangel an Dopamin kann wiederum zu Depressionen und Antriebslosigkeit führen. Da Dopamin auch einen Einfluss auf die Motorik hat, kann ein zu geringer Dopaminspiegel zudem zu Parkinson führen. Bei dieser Krankheit ist die Motorik gestört, es kommt zum Zittern, Wackeln, das Gehen ist erschwert und auch das Gedächtnis ist gestört.

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