Wissen am Wochenende: Östrogene

Passend zum morgigen Muttertag (für alle die es verschwitzt haben: jetzt habt ihr noch Zeit, einen Kuchen zu backen, Blumen zu pflücken oder Pralinen zu kaufen) werde ich heute einige Fakten zu den weiblichen Sexualhormonen Östrogene berichten.

Zu den Östrogenen gehören die folgenden drei Hormone: Östradiol, Östron, Östriol. Sie werden hauptsächlich im Eierstock produziert und abhängig vom Zyklus ausgeschüttet. Während der Reifung des Follikels steigt die Ausschüttung der Östrogene an und erreicht mit dem Eisprung ihren Höhepunkt. Die Östrogene haben eine vielfältige Wirkung auf die weiblichen Geschlechts- und Sexualorgane: Sie setzen die Entwicklung der Brust, der Milchdrüsen und der Gebärmutter in Gang und bewirken eine Vergrösserung der Gebärmutter, das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und die Absonderung von klarem Sekret. Daneben haben die Östrogene aber auch verschiedene Auswirkungen auf den Stoffwechsel und beeinflussen den Aufbau von Knochenstruktur sowie die Bildung von Unterfettgewebe.

Bei Untergewicht besteht die Gefahr, dass die Östrogenproduktion stark vermindert wird. Denn für die Herstellung dieser Hormone braucht es Fett. Durch die verringerte Östrogenproduktion wird der Zyklus gestört, es findet kein Eisprung mehr statt und die Menstruation bleibt aus. Bleibt dieser Zustand über mehrere Monate – oder gar Jahre – bestehen, erhöht sich die Gefahr für Osteoporose, da das Östrogen ja wichtig für den Knochenaufbau und -erhalt ist.

Übrigens produzieren auch Männer kleine Menge an Östrogenen.

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