Wissen am Wochenende: Oxytocin

Oxytocin ist ein Hormon, welches im Hypothalamus gebildet und von der Hypophyse ausgeschüttet wird. Es spielt eine enorm wichtige Rolle für die sozialen Beziehungen eines Menschen. So wird es zum einen bei der Geburt und beim Stillen ausgeschüttet, zum anderen aber auch beim Sex bzw. beim Orgasmus. Auch andere angenehme körperliche Kontakte wie zum Beispiel Umarmungen, Küsse, Massagen etc. lösen eine Ausschüttung dieses Hormons aus. Es wird deshalb auch Kuschelhormon genannt.

Oxytocin wird manchmal eingesetzt, um Geburten ein bisschen voranzutreiben, da es eine Kontraktion der Gebärmuttermuskulatur (also Wehen) auslöst. Auch direkt nach der Geburt ist Oxytocin wichtig: Es löst Nachwehen aus, die der Blutstillung und Rückbildung der Gebärmutter dienen. Zudem verursacht es den Milcheinschuss beim Stillen. Schliesslich dient es natürlich auch der Förderung einer Bindung zwischen Baby und Mutter. Auch senkt es den Blutdruck und den Kortisolspiegel, was den wahrgenommenen Stress reduziert. Eine Funktion, die man als junge Mutter bestimmt gut gebrauchen kann 😉

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