Resteverwertung Rezept #3

Wenn wir früher jeweils (über)reife Bananen hatten, die niemand mehr essen wollte, machte meine Mutter dieses leckere Essen: Hähnchengeschnetzeltes an einer Currysauce mit Reis. Dazu wurden die Bananen geviertelt (1x längs und 1x quer) und in einer separaten Bratpfanne angebraten bis sie leicht gebräunt waren. Durch die Wärme karamellisiert der Fruchtzucker der Banane, was die Süsse hervorhebt und einen leckeren Geschmack gibt. Meist wurden zudem Früchte aus der Dose (der Zuckersirup wird vorher abgeschüttet) in die Currysauce gegeben. Das ergibt eine gute Mischung aus süss, salzig und leicht scharf.

Dieses Gericht namens „Riz Casimir“ kam Mitte des letzten Jahrhunderts in der Schweiz auf, als exotische Früchte erschwinglicher wurden, und ist bis heute sehr beliebt.

Natürlich kann man die Bananen auch einfach so anbraten und beispielsweise mit einer Kugel Vanilleeis als Nachtisch servieren. Oder man gibt sie zusammen mit etwas Schokolade oder Schokosauce auf einen Pfannkuchen und wickelt diesen ein. Auch mit Joghurt und Nüssen als süsses Frühstück kann ich mir die gebratenen Bananen gut vorstellen.

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