Buchrezension: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede von Haruki Murakami

Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede von Haruki Murakami Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede von Haruki Murakami

Das Buch von Haruki Murakami ist keinem mir bisher bekannten Genre zuzuordnen. Es ist eine Mischung aus einer Autobiographie, einer mehr oder weniger losen Ansammlung von Gedanken zum Laufen und ein bisschen auch ein Sachbuch. Wer selber längere Strecken läuft, wird viele Erfahrungen und Gedanken von Murakami von sich selber kennen. Das Buch ist daher eher für erfahrene Läufer geeignet als für Anfänger. Und Nicht-Läufer werden damit wahrscheinlich nicht viel anfangen können.

Für mich war die Lektüre ziemlich spannend, da ich doch einige der angesprochenen Gefühle und Gedanken von Murakami bereits kenne. Dennoch habe ich eine Geschichte, die als roten Faden für das Buch dient, vermisst. Zwar wird ein Teil der Lebensgeschichte von Murakami erzählt, diese ist aber durch das ganze Buch versprengt und wird immer wieder durch andere Gedanken und das Schildern verschiedener Erlebnisse unterbrochen. Da ich von diesem Buch etwas ganz Anderes erwartet hatte, bin ich ein bisschen enttäuscht. Es ist eine angenehme Lektüre für zwischendurch (beispielsweise für den Arbeitsweg), aber nicht so fesselnd, dass man es kaum mehr weglegen kann. Dennoch werde ich es für mich behalten und wieder zur Hand nehmen, wenn mir mal die Motivation zum Laufen fehlt. Denn das Buch – und das ist der grösste Pluspunkt – macht definitiv Lust aufs Laufen.

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