Eiweissaufnahme

vegetarische Eiweissquellen

Seit ich Sport nicht mehr „nur“ aus Spass mache und dabei Ziele verfolge sowie eine gewisse Struktur in mein Training gebracht habe, achte ich auch mehr darauf, was und wie ich esse. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich vor allem bei der Eiweissaufnahme ein starkes Defizit habe. Aus diesem Grund esse ich bereits seit über einem Jahr Magerquark zum Frühstück und teilweise auch mittags (natürlich nicht pur und ausschliesslich, schmecken soll es ja!). Trotzdem nehme ich an vielen Tagen nur einen Teil der Menge an Eiweiss zu mir, die ich essen sollte. Insbesondere im Hinblick darauf, dass ich auch Krafttraining mache und Muskeln aufbauen/erhalten möchte, ist dies nicht ideal.

Die Tatsache, dass ich nun seit mehreren Monaten kein Fleisch mehr esse, macht eine höhere Eiweissaufnahme sicher nicht einfacher, aber das Eisweissmanko bestand ja schon vorher. Aus diesem Grund habe ich mir verschiedene Möglichkeiten überlegt, um zu mehr Eiweiss zu kommen.

So habe ich mir beispielsweise eine Packung mit Eiweissriegeln einer bekannten Marke für Sportlernahrung gekauft. Schon nach dem ersten Bissen war mir jedoch klar, dass dies nicht die Lösung sein konnte. Die Riegel waren mehr oder weniger ungeniessbar (tatsächlich gewöhnte ich mich mit jedem Riegel – in einer Packung hat es vier davon – mehr daran, aber wirklich lecker fand ich es nie).

Zudem habe ich mir zwei fertige Eiweissdrinks derselben Marke gekauft. Diese waren deutlich besser als die Riegel. Sie waren sogar richtig lecker! Doch aufgrund des hohen Preises sind auch diese Getränke keine Lösung für den alltäglichen Gebrauch. Ab und zu werde ich sie mir bestimmt noch kaufen, aber ein regelmässiger Konsum würde mein Budget deutlich sprengen.

Dann gibt es ja noch die Möglichkeit, sich selber solche Eiweissshakes zu mixen, indem man Pulver mit Milch, Wasser oder einem Gemisch aus Milch und Wasser anrührt. Solche Shakes habe ich schon öfters probiert und war bisher nicht sehr begeistert. Ich habe drei verschiedene Pulver ausprobiert: Das erste schmeckte lecker, beinhaltete aber zu wenig Eiweiss und zu viel Zucker. Das zweite beinhaltete zwar sehr viel Eiweiss, schmeckte aber irgendwie mehlig und total künstlich. Igitt. Das dritte Pulver schliesslich schmeckte ein wenig besser als das zweite, aber auch nicht so gut, dass ich es mehrmals pro Woche trinken könnte.

Neben der Tatsache, dass diese vorgefertigten Produkte ziemlich teuer sind, beinhalten sie teilweise viele künstliche Zusatzstoffe, die ich eigentlich vermeiden möchte. Zwar sind sie zeit- und energiesparend, was ich sehr schätze, aber ich würde lieber eine natürlichere Quelle von Eiweiss nutzen. Also versuchte ich, ein eigenes Rezept für einen Eiweissshake zu kreiieren. Wirklich lecker schmeckten die Mischungen allerdings nicht. Ich wollte einen Shake, der viel Eiweiss und wenig Zucker enthält und trotzdem schmeckt. Jedoch kam ich nie zu einem wirklich befriedigenden Ergebnis. Die eierlegende Wollmilchsau existiert eben nicht.

Schliesslich gibt es ja auch noch die Möglichkeit, einfach genügend Eiweiss in die Mahlzeiten zu integrieren, so dass man solche Ergänzungen wie eben beschrieben gar nicht braucht. Gute Lieferanten sind beispielsweise Hülsenfrüchte, wie Linsen, Kichererbsen, Kidney- und andere Bohnen. Aber auch in Nüssen und Samen ist teilweise viel Eiweiss enthalten. Schliesslich gibt es auch tierische Produkte, die viel Eiweiss liefern, wie Milchprodukte, Eier und Fleisch. Mit einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung lässt sich der Eiweissbedarf gut decken, wenn man darauf achtet, genügend solche Produkte zu sich zu nehmen.

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2 Gedanken zu “Eiweissaufnahme

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