Wissen am Wochenende: Ostern

Ostern, das Fest der Hasen, Eier und Schokolade! Doch was ist eigentlich der Hintergrund dieser Feiertage, die uns jährlich ein verlängertes Wochenende schenken?

Nun, im christlichen Glauben wird am Karfreitag dem Tod von Jesus durch Kreuzigung und die dadurch erfolgte Vergebung aller Sünden und Schulden der Menschheit gedacht. Zwei Tage später, am Ostersonntag, wird die Auferstehung Jesus‘ gefeiert. Mit dem Ostersonntag endet gleichzeitig die 40-tägige Fastenzeit. Der Ostermontag ist, wie beispielsweise der 26. Dezember, ein zweiter Feiertag und wird in vielen Ländern als gesetzlicher Feiertag gefeiert.

Die gesamte Woche, in welcher das Osterwochenende liegt, wird Karwoche genannt. Sie beginnt mit dem Palmsonntag, an welchem an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnert wird, darauf folgen die drei stillen Tage Montag bis Mittwoch, dann der Gründonnerstag sowie Karfreitag und Karsamstag und endet mit der Osternachtsfeier zwischen Karsamstag und Ostersonntag. Am Gründonnerstag wird des letzten Abendmahls von Jesus mit seinen 12 Aposteln gedacht.

Die Osterfeiertage sind nicht an ein bestimmtes Datum gebunden, sie gehören zu den so genannten beweglichen Festen. Der Ostersonntag ist jeweils der Sonntag, der auf den ersten Frühlingsvollmond folgt. Als Frühlingsanfang gilt dabei der 21. März (deshalb ist das frühest mögliche Datum für den Ostersonntag der 22. März).

Die heute überall gegenwärtigen Symbole (Eier, Hasen, Küken etc.) sind bereits seit mehreren Jahrhunderten bekannt, der genaue Ursprung weiss man jedoch nicht. Klar ist, dass sowohl das Ei wie auch der Hase als Symbol für Fruchtbarkeit und/oder Auferstehung galten.

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