Zeit für mich

Es gibt Menschen, die es lieben, unter Leuten zu sein. Sie lieben den Austausch, den Trubel, das Beisammensein und tanken dabei Kraft. Ich hingegen brauche Zeit alleine, Zeit für mich, um aufzutanken. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch gerne mit Freunden zusammensitze oder Parties feiere oder mit anderen Essen gehe etc. Aber ich brauche auch ziemlich viel Zeit für mich. Zeit, in der ich ein Buch lese. Oder hier am Blog schreibe. Oder Mandalas ausmale. Musik höre. Oder auch fern sehe. Wenn mir diese Zeit fehlt, dann geht es mir ziemlich schnell nicht mehr gut. Ich bin dann erschöpft, leicht gereizt, pessimistisch, zynisch, kurz: ein Ekel.

Wie wichtig das für mich ist, ist mir in den letzten Monaten, in denen ich zwei Jobs, Sport, den Helden, Haushalt, Freunde, Blog etc. unter einen Hut bringen musste, noch klarer geworden. Und ich frage mich wirklich, wie es mir gehen wird, wenn ich in einigen Jahren mal Kinder habe und diese mich 24 Stunden pro Tag fordern werde. Ich hoffe, dass ich dann nicht zum Monster mutiere. Falls doch, liebe Eltern, liebe Schwestern, lieber Held: Ihr wisst nun, was ich dann brauche. Zeit für mich!

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2 Gedanken zu “Zeit für mich

  1. Ups… da habe ich mich gerade SEHR in deinem Beitrag wiedererkannt.
    Es ist immer irgendwie beruhigend, wenn man merkt, dass man nicht die Einzige ist, der es so geht. 😉

    Unbekannterweise viele Grüße!

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