Caramelbonbons

Seit einigen Jahren mache ich die Weihnachtsgeschenke für meine weitere Verwandtschaft (Grosseltern, Tante, neue Partner meiner Eltern…) wieder selber. So wie früher als Kind, nur hoffentlich schöner. Dieses Jahr habe ich mich für Caramelbonbons entschieden.

Da ich noch nie selber Caramelbonbons gemacht habe, startete ich im Oktober einen ersten Versuch. Er misslang. Die „Bonbons“ waren zwar lecker, aber vieeeel zu weich, ja geradezu gummig. Etwa zehn Tage später versuchte ich es deshalb nochmals und liess die Masse zwei (!!!) Stunden lang kochen. Das Ergebnis war leider nicht viel besser. Im Kühlschrank wurden die Bonbons zwar einigermassen hart (bzw. so bröckelig wie ich es von Herbstmessen her kenne), aber ich war damit nicht zufrieden. Also startete ich einen weiteren Versuch mit einem neuen Rezept. Auch dieser misslang. Nachdem ich die Masse etwa 90 Minuten gekocht hatte (sechs Mal so lange wie im Rezept angegeben), wurde sie zwar schön karamellig braun, aber selbst nach einer Nacht auf der Terrasse, war alles noch sehr flüssig. Ich war langsam wirklich etwas genervt. So viel Zeit und so viele Lebensmittel waren unterdessen drauf gegangen. Dennoch wollte ich es unbedingt hinkriegen. Schon von Kindesbeinen an hatte ich Caramelbonbons geliebt. Und so schwer konnte es doch nicht sein! Also startete ich nochmals einen Versuch. Mit einem Rezept, das mir eine ehemalige Schulfreundin gab. Und endlich klappte es!! Zwar liess ich die Bonbons beim ersten Versuch ein wenig zu lang kochen, aber lecker waren sie trotzdem. Und das beste: Es dauerte nur rund eine halbe Stunde! Hier für euch das ganz einfache Rezept:

2.5 dl Sahne, 1 dl Milch und 300g Zucker in eine weite Pfanne geben und ca. eine halbe Stunde sprudelnd kochen lassen. Dann die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleck giessen, ein wenig auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Dann ganz auskühlen lassen und geniessen 🙂

Zwei Dinge habe ich bei dieser Odyssee jedenfalls gelernt: Caramelbonbons unbedingt in einer weiten Pfanne (z.B. Bratpfanne) machen und nicht vor hohen Temperaturen zurückschrecken. Wenn die Masse nicht richtig sprudelnd kocht (gerade so, dass es nicht überkocht), dauert es ewig.

Hier nun noch ein paar Beweisfotos:

kochende Zuckermasse
So sieht es zu Beginn aus.
Zucker caramellisiert
Langsam wird es caramellig.
Caramelmasse
Jetzt sofort auf ein Bleck leeren zum Auskühlen.
fertige Caramelbonbons
Und verschenken! (oder selber essen…)

 

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