Jogginggeschichten #3

Vor einer Weile war ich im Wald joggen, als dort gerade viele Bäume geschnitten und sonstige Arbeiten verrichtet wurden. Als ich eine Waldstrasse hinunter joggte, sah ich weiter vorne ein grosses, lautes Gefährt und wie sich links davon die Äste bogen. Als ich näher kam, sah mich der Fahrer wohl im Rückspiegel. Ich schaute ihn fragend an und zeigte zurück zum Weg, auf welchem ich gekommen war, um zu fragen, ob ich umkehren musste. Er schaute mich an, beugte seine Hand leicht und machte damit eine Bewegung auf die Seite. Ich verstand nicht, er wiederholte die Bewegung und ich schaute nach recht. Doch da war kein Weg, nicht einmal ein Trampelpfad. Also schaute ich den Mann wieder fragend an und dieses Mal begriff ich, was er meinte. Ich sollte das Gefährt rechts überholen! Denn am hinteren Ende des Wagens war eine Düse mit Rohr angemacht, aus welcher ein ziemlich starker Luftstrahl blies. Der Mann wollte wohl nicht, dass es mich wegwehte. Ich bedankte mich lachend und überholte das laute Ding. Noch Stunden später musste ich schmunzeln, wenn ich an unsere Zeichensprache dachte. Für einen Beobachter hätte das Gefuchtel wohl ziemlich dämlich ausgesehen.

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