Motivation

Manchmal hat man einfach keine Lust, etwas zu tun. Man schiebt es vor sich her, sucht allerlei Ausreden (Oh ja, meine Unterwäsche wollte ich noch bügeln! Dieses Game trainiert meine Fingerfertigkeit und die räumliche Vorstellung, das kann ich später bestimmt gebrauchen! Jetzt im Juli ist der perfekte Zeitpunkt, um die Winterkleidung auszumisten!) und ist am Ende total unzufrieden.

Was hilft gegen diese Unlust? Was unterstützt einen dabei, diese Dinge, die ja doch getan werden müssen, schneller und vor allem mit einigermassen guter Laune zu erledigen? Nun, ein Patentrezept habe natürlich auch ich nicht. Doch ich möchte euch heute einige Tipps geben, die mir in solchen Situationen jeweils helfen:

  • Musik! Musik ist immer gut (solange sie einem gefällt) und erleichtert vieles. Vor allem Haushaltspflichten wie putzen, ausmisten oder bügeln lassen sich damit leichter erledigen.
  • Sich selber Belohnen: Während meines Studiums musste ich immer wieder viel lernen. Spass macht das natürlich nicht. Aber mir fiel das Ganze leichter, wenn ich mich selber jeweils dafür belohnte. Meistens machte ich dafür mit mir selber eine Zeitspanne ab, während der ich mich aufs Lernen konzentrieren würde (z.B. eine halbe Stunde oder eine Stunde) und danach durfte ich dafür während fünf oder zehn Minuten lesen, auf Facebook surfen oder anderes machen.
  • Abwechslung: Stundenlang dasselbe machen, vor allem wenn es etwas Langweiliges ist, ist furchtbar. Da hilft es, wenn man zwischendurch mal etwas Anderes macht oder zwischen verschiedenen langweiligen Tätigkeiten wechselt. Natürlich hilft es nicht, wenn man mitten in der Arbeit alles stehen und liegen lässt und etwas Neues beginnt. Aber man kann zum Beispiel Zimmer für Zimmer saugen und dazwischen einkaufen gehen oder Hausaufgaben machen.
  • Sich den Zielzustand vorstellen: Wenn man sich während der Arbeit immer wieder vorstellt, wie es nach getaner Arbeit aussieht, fällt es leichter, weiter zu machen. Egal, ob es sich dabei um die blitzblanke Wohnung, die fertiggestellte und gebundene Masterarbeit oder den flachen Bauch handelt, das Vorstellen des Zielzustandes aktiviert Kräfte und motiviert. Insbesondere wenn man sich dazu noch ausmalt, wie andere Personen reagieren könnten (Woooow! Bei dir sieht es ja aus wie in „Schöner Wohnen“! Toll, deine Arbeit, leider habe ich nicht die Disziplin für so ein Studium. So einen Bauch wie du ihn hast, will ich auch!).
  • Öffentliches Commitment: Wenn es um grössere, einmalige Projekte oder langfristige Verhaltensänderungen geht, hilft es, wenn man sein Vorhaben öffentlich verkündet. Je mehr Personen davon wissen und je näher einem diese Personen stehen, desto eher zieht man das Geplante auch durch. Mit der Bekanntmachung des Vorhabens lädt man den Druck seiner Umwelt auf sich, was helfen kann, in einem schwachen Moment nicht gleich nachzugeben. Schliesslich fällt es schwer, so vielen Personen zu sagen, dass man versagt hat (und möglicherweise ihren Spott zu ernten).
  • Geteiltes Leid ist halbes Leid: Alles macht mehr Spass zusammen. Also schnapp dir eine Freundin oder einen Kollegen und erledigt die lästige Pflicht gemeinsam. Oder startet eine gemeinsame „Arbeitssession“, in welcher jeder seine eigenen Aufgaben erledigt. Hauptsache, man ist nicht alleine mit der unliebsamen Aufgabe.
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