Füsse

Schuhe

Bei meinem Einsatz als Volunteer an der Leichathletik EM (siehe Volunteer an der Leichathletik EM) konnte ich auch einmal einen Blick auf die Füsse einer professionellen Marathonläuferin werfen. Und war geschockt. Die Füsse waren verformt und teilweise rot und geschwollen. Es sah furchtbar (schmerzhaft) aus.

Mir ist klar, dass die Füsse einer Marathonläuferin einiges aushalten müssen und dies in solchen Schwellungen und Fussproblemen enden kann. Dennoch müssen Füsse (auch Läuferfüsse) nicht so aussehen. Es gibt einige Dinge, die man tun kann und soll, um die Füsse zu pflegen und verwöhnen. Die Zeit dafür sollte man sich nehmen, denn schliesslich tragen uns unsere Füsse ein Leben lang durch die Welt, legen tausende von Kilometern zurück und schleppen dabei unser ganzes Gewicht mit sich. Hier also ein paar Tipps für glücklichere und schönere Füsse:

  • Gerade für Läufer ist es wichtig, regelmässig die Nägel zu schneiden. Zu lange Fussnägel sind beim Laufen unangenehm, da der Schuh darauf drückt. Zehennägel sollten im Gegensatz zu Fingernägeln immer ganz gerade geschnitten werden. Anschliessen können die Ränder noch leicht gefeilt werden.
  • Füsse mögen frische Luft. Deshalb ist es gut, immer mal wieder barfuss zu gehen. Das kann man zu Hause machen, aber noch besser ist es in der Natur. Der natürliche Boden trainiert die Fussmuskeln und versetzt uns zudem zurück in Kindheitstagen, als wir im Sommer barfuss durch die Gegend rannten. Besonders spannend ist es, wenn man unterschiedliche Bodenarten ausprobiert: kratzender Sand, kitzelndes Gras, warme Erde, pieksende Zweige, schmatzender Matsch…
  • Mehrmals pro Woche bis täglich sollten die Füsse sanft eingecremt werden. Das kann man nach der Dusche oder auch vor dem Schlafengehen machen. Dadurch wird die Fusshaut ganz zart und trockene, rissige Haut verschwindet. Wer besonders trockene Haut hat, kann auch mal eine Art Packung machen: Einfach eine dicke Schicht Creme (Fuss- oder Handcremen eignen sich gut, da diese mehr Fett enthalten als z.B. eine Körperlotion) auf die Füsse schmieren, ein bis zwei Paar alte Socken überstülpen und über Nacht einziehen lassen.
  • Zwischendurch sollte man seine Füsse auch von überschüssiger Hornhaut befreien. Am besten macht man dies unter der Dusche, wenn die Haut vom Wasser aufgeweicht ist. Doch Vorsicht: Wer zu fest oder zu oft ribbelt, bekommt nur noch mehr Hornhaut, da sich die Haut auf diese Weise gegen den Angriff zu schützen versucht!
  • Wer seine Füsse richtig verwöhnen möchte, gönnt ihnen zuerst ein Fussbad im warmen Wasser und massiert dann sanft ein Peeling ein. Anschliessend unbedingt gut abtrocknen (v.a. zwischen den Zehen), um Fusspilz vorzubeugen und schön eincremen. Oder man gönnt sich und seinen Füssen von Zeit zu Zeit eine professionelle Pediküre.
  • Wer unter Fuss- oder Nagelpilz leidet (äussert sich in brüchigen, verfärbten Nägeln bzw. trockener, sich schälender, juckender Haut), sollte sich unbedingt in einer Apotheke beraten lassen oder zum Arzt gehen. Je schneller dagegen vorgegangen wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Pilz ausbreitet oder andere Familienmitglieder betroffen sind. Schämt euch nicht dafür, denn der Pilzbefall hat nichts mit fehlender Hygiene zu tun!
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