Mit oder ohne Musik

Bei den Läufern gibt es zwei Lager: Die, die auf Musik beim Training schwören und die „Puristen“, die lieber ohne Musik laufen. Für beides gibt es gute Gründe und am Ende soll natürlich jede(r) selber entscheiden, was ihm/ihr mehr zusagt, dennoch möchte ich heute über die Vorteile von beidem schreiben.

Zuerst möchte ich die Vorteile von Musik beim Training erörtern. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Musik eine motivierende Wirkung haben kann. Die Wahrnehmung wird weg von den schweren Beinen, der langweiligen Strecke, dem eisigen Wind und auf die Musik und die dadurch ausgelösten Gefühle gelenkt. Dadurch können eigene Grenzen überwunden und Durststrecken leichter bezwungen werden. Und wer mag, kann beim Training auch Podcasts hören und sich so über andere Themen informieren oder gar etwas lernen.

Nun zum Laufen ohne Musik: Die Vorteile hier sind, dass man die Natur viel besser wahrnimmt. Man hört das Rascheln und Knacken von Laub und Zweigen unter den Schuhen, das Pfeifen und Zwitschern der Vögel, spürt den Wind im Gesicht und hört das eigene Schnaufen. Ausserdem werden sich nähernde Fahrzeuge und andere Gefahren schneller gehört. Schliesslich werden auch die Signale des eigenen Körpers besser wahrgenommen und eine Überforderung oder ein Übertraining somit vermieden.

Es hat also beides seine Vor- und Nachteile. Ich selber laufe sowohl mit wie auch ohne akustische Begleitung, je nach Lust und Laune. Manchmal höre ich auch Hörbücher, während des Trainings oder ich lasse mir Bücher vorlesen.

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