Buchrezension: Fit ohne Geräte für Frauen von Mark Lauren

Obwohl ich schon verschiedene Sportarten ausprobiert habe, habe ich mich jahrelang nie für Krafttraining interessiert. Ich hatte die für Frauen üblichen Vorurteile vor dieser Sportart: Ich wollte nicht aussehen wie Arnold Schwarzenegger mit langen Haaren, die Typen im Fitnessstudio würden mich und meine niedrigen Gewichte bestimmt belächeln und überhaupt ist Krafttraining doch mehr was für Männer. Falsch! Gerade für Frauen, die von Natur aus einen höheren Fettanteil haben als Männer (deshalb bekommen die auch keine Cellulite) ist Krafttraining eine super Möglichkeit um den Körper zu straffen und zu formen. Ausserdem braucht es wegen der geringeren Ausschüttung an Testosteron sehr viel Einsatz und Disziplin damit bei einer Frau so grosse Muskelmassen aufgebaut werden, wie sie bei Männern zu sehen sind.

Als ich dann den Helden kennen gelernt habe, kam das ganze Thema wieder auf den Tisch, da er seit Jahren regelmässig ins Fitnessstudio ging um Gewichte zu stemmen. Nach einiger Zeit liess ich mich dazu überreden, mit ihm ins Studio zu kommen und es mal auszuprobieren. Dort fühlte ich mich allerdings ziemlich fehl am Platz und einfach unwohl, zudem waren mir die Kosten für so ein Fitnessabo einfach zu hoch. Kurze Zeit später fiel mir das Buch „Fit ohne Geräte für Frauen“ von Mark Lauren in die Hände und nach einigem Durchblättern und Überfliegen kaufte ich es mir. Im Buch hat es zuerst eine Einleitung, in welcher begründet wird, weshalb eben auch Frauen Krafttraining machen sollten, weshalb Ausdauertraining alleine nicht alles ist und warum man für ein gutes Krafttraining nicht ins Fitnessstudio zu gehen braucht. Danach kommen die Trainingspläne und die Übungen, die in fünf Kategorien (Zugübungen, Kniebeugeübungen, gerade Druckübungen, Druckübungen im rechten Winkel und Beugeübungen) eingeteilt und nach Schwierigkeitsgrad geordnet sind. Am Ende gibt es noch einen Teil über Ernährung.

Ich habe die Übungen wirklich praktisch von A bis Z durchgemacht und mich dabei streng an den Trainingsplan gehalten. Dadurch habe ich in kurzer Zeit sichtbare Ergebnisse erzielt, auf die ich sehr stolz bin. Nach etwa einem halben Jahr wurde es mir aber langweilig und so habe ich die Übungen selber abgewandelt und mir neue, herausfordernde Übungen zusammengestellt. Das Prinzip des Buches habe ich aber beibehalten: Drei Mal pro Woche ca. 30 Minuten Training mit dem eigenen Körpergewicht, Übungen für den ganzen Körper und immer neue Reize setzen. Wer glaubt, ich sähe aus wie eine Bodybuilderin irrt. Ich habe noch nicht mal ein Sixpack! Aber meine Bauchmuskeln zeichnen sich doch ab, meine Arme sind schön definiert und für meine Rückenmuskulatur habe ich von einem Masseur ein Kompliment bekommen. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt in meinem Körper und profitiere auch beim Ausüben von anderen Sportarten sowie im Alltag von diesem Training.

Hier noch ein paar Bilder vom Buch:

"Fit ohne Geräte für Frauen" von Mark Lauren
So sieht der Übungsteil aus. Mit vielen Fotos und genauen Beschreibungen.
"Fit ohne Geräte für Frauen" von Mark Lauren
So sieht der Trainingsplan aus. Es ist einfacher als es aussieht.
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2 Gedanken zu “Buchrezension: Fit ohne Geräte für Frauen von Mark Lauren

    • Hallo!
      Hm, also es ist kein Buch, das Tipps zum Abnehmen oder so enthält. Allerdings ist es natürlich so, dass durch das Krafttraining Muskeln aufgebaut werden, die dann auch im Ruhezustand mehr Energie verbrauchen.
      Trotzdem ist das Buch wahrscheinlich nicht unbedingt das Richtige für dich. Wenn man den Trainingsplan befolgt, legt man doch ein Stück Muskelmasse zu. Zum Beispiel habe ich ziemlich starke Oberarme bekommen. Das muss einem schon gefallen. Und abgenommen habe ich damit auch nicht, da Muskeln schwerer als Fett sind. Wenn du deinen Körper aber straffen und definieren möchtest, kannst du es damit mal versuchen.
      Hilft dir diese Antwort weiter?
      Liebe Grüsse
      Nana

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