Wissen am Wochenende: Läuferknie

Das so genannte Läuferknie (auch Ilio-tibiales Bandsyndrom oder Tractussyndrom) ist eine Erscheinung, die viele regelmässige Läufer betrifft. Es entsteht durch eine Überbelastung und zeigt sich durch einen brennenden oder stechenden Schmerz im äusseren Kniebereich. Zuerst erscheint der Schmerz nur beim Laufen, wenn das Knie nicht geschont wird, kann es später auch beim Gehen auftreten.

Die einzige Therapie dagegen ist Schonung. Auch wenn es schwer fällt, muss das Laufpensum unbedingt reduziert werden. Und sobald der Schmerz auftritt, sollte das Training abgebrochen werden, um eine weitere Reizung der Stelle zu verhindern. Knieschonende Alternativsportarten wie Schwimmen, Rad fahren oder Nordic Walking sind dann dem Joggen vorzuziehen. Darüber hinaus ist eine Kräftigung der Beinmuskulatur zu empfehlen, da dies weiteren Verletzungen vorbeugend entgegen wirkt. Überhaupt ist Krafttraining auch für Läufer wichtig. Es sind keine Oberarme von der Dicke eines Hydranten notwendig, aber eine starke Rumpfmuskulatur sorgt für eine aufrechte Haltung beim Laufen. Zudem werden beim Laufen immer dieselben Beinmuskeln gebraucht, die sich jedoch bald an die Belastung gewöhnen. Mit einem passenden Krafttraining können neue Reize gesetzt werden und mit einer kräftigeren Oberschenkelmuskulatur fällt auch das Laufen leichter.

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